Ein Auszug der Familiensenatorin

Dr. Melanie Leonhard:

Seit dem 4. Mai wird eine erweiterte Notbetreuung angeboten. Ab dem 18. Mai werden die 5- und 6-jährigen Kinder wieder aufgenommen, um ihnen den Übergang von dem weniger formalen Bildungssetting der Kita in das formalere Bildungssetting der Schule zu erleichtern und ihre Bildungsbiografie nicht zu gefährden. Dieser Schritt umfasst auch bereits die Tagesmütter und –väter.

Bei positivem Verlauf kommen ab dem 8. Juni die viereinhalb-jährigen Kinder zurück in die Kita. Dies gewährleistet, dass die Sprachförderung durchgeführt werden kann. Diese wichtige Aufgabe der Kita basiert auf einer Untersuchung, die immer im Alter von viereinhalb Jahren durchgeführt wird. Außerdem können die jüngeren Geschwisterkinder von nun betreuten Kindern ebenfalls in die Kita kommen, damit für die betroffenen Familien eine praktikable Alltagsorganisation einkehren kann.

Bei weiterhin positivem Verlauf können voraussichtlich ab dem 29. Juni die 3-jährigen Kinder in die Kita zurückkehren, die besser als Krippenkinder in der eigenständigen Befolgung von Hygieneregeln angeleitet werden können.

 

 

 

 

             Coronavirus:

Wichtige Informationen der BASFI für Eltern von Kita-Kindern

 

Um eine Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, kommt es weiterhin zu Einschränkungen in den Kitas.

 

Die Kitas bieten gegenwärtig eine erweiterte Notbetreuung für Bedarfsgruppen an, die schrittweise erweitert wird.

 

Für Kinder mit einem dringlichen sozialpädagogischen Förderbedarf bleiben die Kitas geöffnet. Im Übrigen wird die Betreuung flexibel und stufenweise erweitert und steht derzeit Kindern zur Verfügung,

 

1. deren Eltern Tätigkeiten ausüben, die für die Daseinsvorsorge bedeutsam oder für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen oder der Sicherheit (zum Beispiel Polizei, Feuerwehr, Krankenhaus, Pflege, Eingliederungshilfe, Versorgungsbetriebe) notwendig sind,

 

2. die aus familiären Gründen auf eine Betreuung angewiesen sind,

 

3. deren Eltern alleinerziehend sind oder

 

4. den Kindern, die das fünfte oder sechste Lebensjahr vollendet haben.

 

In begründeten Einzelfällen kann eine Betreuung auch in anders gelagerten individuellen Notlagen erfolgen. Die Darlegungspflicht, ob ein dringender Betreuungsbedarf vorliegt, obliegt letztendlich den Eltern. Grundsätzlich sind auch die Arbeitgeber aufgefordert, Rücksicht auf Eltern zu nehmen und dies bei ihren Pla- nungen zu berücksichtigen. Wenn es dennoch erforderlich ist, dass Sie Ihrer Tätigkeit nachgehen und keine andere Möglichkeit der Betreuung für Ihr Kind besteht, können Sie Ihr Kind in die Kita bringen.

 

Im Übrigen werden Eltern dringlich dazu aufgerufen, ihre Kinder grundsätzlich zu Hause zu betreuen.

Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Eltern allerdings im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten.

 

Bei Inanspruchnahme der erweiterten Notbetreuung sollen die Betreuungszeiten reduziert werden, soweit dem nicht ein dringender Bedarf entgegensteht.

 

Die Familienminister aus Bund und Ländern haben Schritte für einen behutsa- men und stufenweisen Wiedereinstieg in die Kindertagesbetreuung geplant. Zwischen jedem Schritt erfolgt eine zweiwöchige Beobachtung des Infektionsgeschehens. Bei einer positiven, sprich rückläufigen Entwicklung erfolgt dann der nächste Schritt. Ziel ist es, vor dem Ende der Hamburger Sommerferien zu einem eingeschränkten Regelbetrieb zu kommen. Dann könnten wieder alle Kinder wenn auch ggf. mit eingeschränkten Betreuungszeiten betreut werden.

 

Alle Eltern müssen für den Zeitraum, für den die Kita-Regelversorgung eingeschränkt ist, weiterhin keine Elternbeiträge zahlen. Diese Regelung gilt zunächst bis zum 31. Mai 2020.

 

Bringen Sie Ihr Kind nicht in die Kita, wenn es unter akuten Atemwegserkrankungen leidet oder wenn es mögliche Symptome einer Coronavirus-Erkrankung zeigt (zum Beispiel: Fieber, trockener Husten, Schnupfen und Abgeschlagenheit, Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost, Übel-

keit und Durchfall). Kinder mit Krankheitssymptomen wie Fieber werden wie üblich nach Hause geschickt und können nicht in der Kita betreut werden. Die Sor- geberechtigten werden von der Kita-Leitung gebeten, gegebenenfalls die Ursache abzuklären.

Personen, für die behördlich eine Quarantäne angeordnet ist, dürfen keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflege oder Heilpädagogische Tagesstätte betreten. Dies gilt auch bei Notbetreuungsbedarf. Sofern eine Betreuung dringend erforderlich ist, kann diese nach Beendigung der behördlich angeordneten Quarantäne wieder aufgenommen werden.

 

Sie als Eltern sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Ihre Kinder, sofern die oben genannten Voraussetzungen zutreffen, keine Betreuungsangebote in Anspruch nehmen. Falls die Kita-Leitung oder Betreuungspersonen davon Kenntnis erlangen, dass die oben genannten Voraussetzungen vorliegen, darf das betreffende Kind nicht in der Kita oder in Kindertagespflege betreut werden.

Besteht bei Kindern der Verdacht, an dem Coronavirus erkrankt zu sein,

melden Sie sich zunächst telefonisch bei Ihrem Arzt oder dem Arztruf Hamburg

(116 117). Es sollte nicht unmittelbar ein Arzt oder Krankenhaus aufgesucht werden. Bis zur Abklärung sollten sich die betroffenen Personen 14 Tage in häusliche Isolation begeben.

Zum Schutz vor Infektionen sollten Eltern, Kinder und Betreuungspersonen die allgemeinen Hygieneregeln beachten. Eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen ist das regelmäßige und gründliche Waschen der Hände.

 

Haben Sie noch Fragen? Unter der Telefonnummer (040) 42828-4000 wurde eine Hotline für weitergehende Informationen eingerichtet. Sie ist rund um die Uhr, sieben Tage die Woche erreichbar.

 

Stand der Information: 12.05.2020

Herausgeber: Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration www.hamburg.de/kita

 

 

Notbetreuung, aber keine Regelbetreuung in Kitas  vom 16.3.-03.05.2020

Die Notbetreuung in den Kitas wird bis auf weiteres fortgesetzt . Auch werden die Elternbeiträge vorerst bis zum 03.05.2020 ausgesetzt. Neben den Eltern, die dringend auf eine Betreuung angewiesen sind, z.B. weil sie in systemrelevanten Arbeitsfeldern tätig sind, können ab dem 20.04. nun auch Alleinerziehende die Notbetreuung bei Bedarf nutzen.

 

 

Informationen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen

 

23.032020

 

Liebe Eltern,

Sie erreichen uns am besten per Mail unter lutherkinder@web.de, da auch wir jetzt überwiegend im Homeoffice arbeiten, um Kontakte zu vermeiden.

Telefonisch erreichen Sie uns   in der Kita Lutherhöhe Dienstags und Donnerstags von 10-14 Uhr  

Tel. 892419, oder Sie bitten uns einfach per Mail um einen Rückruf.

Nach wie vor wird bisher keine Notbetreuung bei uns nachgefragt, sollten Sie aber in Zukunft doch darauf zurückgreifen müssen, geben Sie uns bitte mindestens einen Tag vorher Bescheid.

Unter diesem Link finden Sie Beratungsangebote für Familien, die auch jetzt noch ansprechbar sind.

Beratung

Wir hoffen, Sie sind alle gesund!

Ihr Kita-Team

 

19.03.2020

Nun hat auch Hamburg die Schließung der Kitas und Schulen bis zum 19.04. ausgeweitet. Gleichzeitg wurde  auch beschlossen, dass die Elternbeiträge von der Behörde übernommen werden.

Spielanregungen, Hausaufgaben und einen Kindergottesdienst  finden Sie unter dem Reiter Spielanregungen für zu Hause

16.03.2020

Bisher haben sich keine Familien  für die Notbetreuung bei uns gemeldet.
Sollte sich doch noch ein Notfall bei Ihnen ergeben, melden Sie sich bitte per Mail  einen Tag vorher bei uns.
 

Stand: 13. März 2020
 
Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
ELTERN-INFORMATION
Aktuelle Informationen zum Umgang mit dem Corona-Virus
 
Liebe Eltern,  
 
um eine Ausbreitung des Corona-Virus zu verhindern, hat der Senat weitgehende Maßnahmen ergriffen. Auch im Bereich der Kindertagesbetreuung kommt es zu Einschränkungen. Die Erkrankung ist bei Kindern bislang ganz überwiegend von milden Verläufen geprägt, Infektionswege sind in Kitas gut nachvollziehbar und die Betreuung ist sicher. Dennoch können Kinder die Krankheit übertragen. Um die Ausbreitung zu verhindern, ist es daher notwendig, soziale Kontakte auf das absolute Minimum zu verringern.  
 
Eltern werden aus diesem Grund dringlich dazu aufgerufen, ihre Kinder bis voraussichtlich 29. März 2020 grundsätzlich zu Hause zu betreuen. Auf eine Betreuung bei den Großeltern oder anderen Personen, die zur Risikogruppe gehören, sollten Eltern allerdings im Interesse des Schutzes dieser Personen verzichten.  
 
Eine Betreuung der Kinder für alle, die unbedingt darauf angewiesen sind, wird sichergestellt. Für diesen Personenkreis bleiben die Kitas geöffnet. Die Betreuung steht somit vornehmlich Personen zur Verfügung, deren Tätigkeit bedeutsam ist für die Daseinsfürsorge und die Aufrechterhaltung der Infrastruktur. Die Allgemeinverfügung der Gesundheitsbehörde, nach der Personen, die aus Risikogebieten gemäß Definition des RKI zurückgekehrt sind, 14 Tage in Isolation verbleiben müssen, gilt unverändert fort. Dieses gilt in Hamburg darüber hinaus ab sofort auch für die Region Ischgl in Österreich. Für diese Kinder kann es auch keine Notversorgung geben.
 
Uns ist bewusst, dass damit für Sie und ihre Familien Einschränkungen verbunden sind. Es gilt nun aber, gemeinsam und mit Augenmaß alle Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und einzugrenzen. Insbesondere ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und Immunschwächen müssen wir schützen. Für den Fall, dass eine Schließung einzelner Kitas durch das Gesundheitsamt veranlasst werden muss, werden wir die Betreuung im oben genannten Sinne in einer anderen Kita sicherstellen. Informationen dazu erhalten Sie unter www.hamburg.de/kita. Diese Informationen werden täglich aktualisiert.
Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Für unsere beiden Kitas bieten wir ab Montag den 16.03.2020    8.00 Uhr-16.00 Uhr eine Notbetreuung in der Kita Lutherhöhe an. Diese steht den Kindern zur Verfügung, deren Eltern in Bereichen arbeiten, die für die Aufrechterhaltung der wichtigen Infrastrukturen notwendig sind (Krankenhäuser, Pflegeheime, Polizei, Feuerwehr, etc.) und die keine andere Möglichkeit der Betreuung finden.

Wir möchten uns im Voraus bei allen Eltern bedanken, die aus gesellschaftlicher Verantwortung bereit sind, ihre Kinder zu Hause zu betreuen. 

Sollten sich neue Entwicklungen ergeben, werden wir Sie an dieser Stelle zeitnah informieren.

Bleiben Sie gesund!